Dürfen wir vorstellen: Eisenia foetida, unsere Kompostwürmer

Neben vielen anderen Tieren haben wir einige hundert stetige Mitbewohner in unserem Schulgarten:

Unsere geschätzen und bei den Kindern sehr beliebten Kompostwürmer!

Sie sind fleißig und haben großen Appetit: ihr halbes Körpergewicht setzen sie pro Tag an Biomüll um.

Wie funktioniert Wurmkompostierung?

Mikroorganismen (Bakterien & Pilze) arbeiten zusammen mit Kompostwürmern an der Zersetzung des Biomülls. Zuerst werden die Mikroorganismen tätig und schließen die Oberfläche des Abfalls auf, um sich mit den gewonnenen Stoffen zu vermehren.

Die Kompostwürmer haben keine Zähne und saugen an den Pilzen und Bakterien. So verdauen sie das Substrat, Mikroorganismen sowie mineralische Zusatzstoffe und erzeugen daraus Wurmkot, der aussieht wie kleine Krümel. Wurmkot ist nichts anderes als der fertige Wurmhumus in Kleinstform.

So wird aus 10 kg Biomüll 1 kg Wurmhumus. Dieser enthält bis zu 7x so viele Nährstoffe wie normale Gartenerde.

Durch Kompostierung wird CO2 wieder in der Erde gebunden – so kann eine Wurmkiste ca. 65 kg CO2 pro Jahr einsparen.

Die Wurmkiste mit ihren coolen Bewohnern ist also klimapositiv und die Pflanzen in unserem Schulgarten freuen sich über den tollen Dünger.

 

 

 

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