Aufstockung der Hunsrück-Grundschule

Dr. Beckers bei einer Podiumsdiskussion in unserer Schule

Dr. Beckers bei einer Podiumsdiskussion in unserer Schule

Diese E-Mail hat Lucca aus der 4c an unseren Bezirksstadtrat Dr. Peter Beckers geschrieben:

Gesendet: Mittwoch, 29. April 2015 um 17:37 Uhr
Von: „Lucca Hugo“
An:
Betreff: Aufstockung der Hunsrück Grundschule

Sehr geehrter Herr Dr. Beckers,

mein Name ist Lucca, ich bin neun Jahre alt und gehe in die Klasse 4c der Hunsrück Grundschule.
Kennen Sie vielleicht die Fabel „Der Fuchs und der Storch“?

Ein Fuchs hatte einen Storch zu Gaste gebeten, und setzte die leckersten Speisen vor, aber nur auf ganz flachen Schüsseln, aus denen der Storch mit seinem langen Schnabel nichts fressen konnte. Gierig fraß der Fuchs alles allein, obgleich er den Storch unaufhörlich bat, es sieh doch schmecken zu lassen.

Der Storch fand sich betrogen, blieb aber heiter, lobte außerordentlich die Bewirtung und bat seinen Freund auf den andern Tag zu Gaste. Der Fuchs mochte wohl ahnen, dass der Storch sich rächen wollte, und wies die Einladung ab. Der Storch ließ aber nicht nach, ihn zu bitten, und der Fuchs willigte endlich ein.

Als er nun anderen Tages zum Storche kam, fand er alle möglichen Leckerbissen aufgetischt, aber nur in langhalsigen Geschirren. »Folge meinem Beispiele«, rief ihm der Storch zu, »tue, als wenn du zu Hause wärest.« Und er schlürfte mit seinem Schnabel ebenfalls alles allein, während der Fuchs zu seinem größten Ärger nur das Äußere der Geschirre belecken konnte und nur das Riechen hatte.

Hungrig stand er vom Tische auf und gestand zu, dass ihn der Storch für seinen Mutwillen hinlänglich gestraft habe.

„Was du nicht willst, dass man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu.“

Stellen Sie sich vor, Sie wären Vater eines Kindes an einer Schule mit einem sehr guten Schulkonzept, die von Drei- auf Vierzügigkeit aufgestockt werden soll, so dass das Schulkonzept nicht mehr möglich ist und die Mischung von Freizeit und Unterricht nicht mehr da sein kann wegen fehlender Freizeiträume. Das ist vor allem im Winter schwierig. Würden Sie das gut finden? Wenn nein, warum halten Sie an Ihrer Entscheidung fest? Sie könnten doch z.B. die E.O. Plauen Schule mit einem besseren Konzept und einem schönen Schulhof wieder ins „Rennen“ schicken.
Überdenken Sie es doch noch einmal.

Mit freundlichen Grüßen,

Lucca Hugo, Klasse 4cLucca Hugo, Klasse 4c

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